Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Vorkaufsrecht? Nichts unterschreiben!

Aus verschiedenen Aspire-Häusern ist jetzt zu hören, dass die Mieter*innen direkt angeschrieben werden, sie könnten ja mal in Verhandlungen über einen Kauf der Wohnung treten. Und im Text taucht dann auch das Wort „Vorkaufsrecht“ auf. Aber das ist was anderes!
Vorkaufsrecht gibt es erst, wenn mit jemand anders ein Kaufvertrag geschlossen wurde. Das muss den Mieter*innen mit allen Details mitgeteilt werden. Und dann haben sie unter bestimmten Bedingungen ein Recht darauf, anstelle des anderen Käufers zu ganz genau denselben Bedingungen selber die Wohnung zu kaufen. Pech für den ursprünglichen Käufer.
Der Preis ist normalerweise niedriger, als wenn man als Mieter selber verhandelt. Deshalb sind die jetzt auch darauf gekommen, den Mieter*innen Verhandlungen anzubieten. Nur: mit Vorkaufsrecht hat das noch gar nichts zu tun. Wieder einmal: Berlin Aspire versucht Mieter*innen zu verarschen!
Natürlich kann kaum eine*r von den Altmieter*innen sich die Wohnung leisten – so oder so. Aber trotzdem auf keinen Fall vorzeitig aufs Vorkaufsrecht verzichten – vielleicht kommt ja doch die große Erbschaft oder der Lottogewinn während der zwei Monate Bedenkzeit. Und: jede Verzögerung verlängert die Schutzfrist für Bestandsmieter*innen!
Wir meinen: neue Verarsche, Berlin-Aspire-typisches Muster.

BEARM jetzt ohne Frank Emuth

Im letzten Jahr war Frank Emuth noch ein hoffnungsvoller Geschäftsführer mit Beteiligung an einem aufstrebenden Immobilienverwaltungsunternehmen – und jetzt ist er ganz raus. Nachdem er schon im März als Geschäftsführer abgelöst wurde, hat er auch seit Ende Mai keine Anteile mehr an BEARM. Jetzt gehört das zu 100 % Berlin Aspire. Frankieboy, das war ein kurzer Ausflug in die große weite Welt des internationalen Immobilienhaiwesens. Gefressen worden?
Wir meinen: Für uns Mieter*innen ist das kein Unterschied. Namen sind austauschbar. Zeit, die Miethaie zu Fischstäbchen zu verarbeiten.

Berlin Aspire on the Verge of Bankruptcy? Berlin Aspire fast pleite?

Von Eigentümern im Haus ist schon seit Wochen zu hören, dass Berlin Aspire/BEARM ihre Kosten im Haus nicht tragen wollen oder können und Schulden aufgehäuft haben. Offenbar nicht nur hier. In dem Berlin-Aspire-Haus Emser Straße 102 hat die GASAG wegen Zahlungsausfall mit Einstellung der Gaslieferungen gedroht, wie ein Bericht in Kiez und Kneipe darstellt. Dort ist von Veruntreuung die Rede.
Gehört das in die Kategorie „Schikane“? Oder haben die schon alle Notgroschen aufgebraucht und sind tatsächlich blank?

Berlin Aspire: „verheerendes Bild“ – „a devastating image“

In einem Special zur Wohnungssituation in Berlin hat der Tagesspiegel sich auch mit dem Aufkauf von Wohnungen, ihren Umwandlungen in Eigentumswohnungen und dem Missbrauch als Ferienwohnungen befasst. Er stellt dabei fest, dass Berlin Aspire „ein verheerendes Bild“ abgibt. OK, für uns nichts Neues.
haeuserkampf.tagesspiegel.de/
Ab Abschnitt 3 geht’s mit unseren Aspire-Kumpels los.

BERLIN ASPIRE als Betrüger geoutet | BERLIN ASPIRE accused of fraud

Ein Beitrag, den wir ungeprüft von der Reichenberger Str. 114 übernehmen uns uns deshalb nicht zu eigen machen können. Ferienwohnungen von Berlin Aspire nerven auch Nachbarn in unserem Haus.

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„A new study has proven: BERLIN ASPIRE systematically buys tenent buildings, converts them into condominiums and abuses AirBnB to rent them out to tourists--excessively overprized, of course.

BERLIN ASPIRE als Betrüger geoutet

Was wir schon lange wussten, wird nun durch ein Projekt der FH Potsdam bestätigt: BERLIN ASPIRE gehört zu den Top 10 der AirBnB-Anbieter in Berlin. AirBnB ist als Plattform für Privatpersonen gedacht, die kurzzeitig ihre Wohnung oder ihr Zimmer an Touristen vermieten wollen, etwa wenn sie selbst verreist sind. Aber Betrüger wie BERLIN ASPIRE bieten Wohnungen im großen Stil an und missbrauchen dadurch eindeutig diese »Sharing Economy«-Portale.
Berlin Aspire bietet in seinen Verkaufskatalogen frisch umgewandelte Eigentumswohnungen an. Als zusätzliches Serviceangebot sucht und findet BERLIN ASPIRE dann auch gerne noch die richtigen MieterInnen für diese Wohnungen. Bei AirBnB bietet Berlin Aspire mindestens 24 Wohnungen an. Werden alle drei Punkte zusammengezogen, wird deutlich: BERLIN ASPIRE wandelt Mietwohnungen um und verkauft sie an KapitalanlegerInnen mit der klaren Absicht sie stellvertretend für diese als Ferienwohnungen zu betreiben.

Berlin gilt inzwischen international als schlechtes Beispiel für die Zerstörung des Mietwohnungsmarktes in ganzen Stadtteilen. Der gewerbliche Missbrauch von Plattformen wie AirBnB durch BERLIN ASPIRE ist daran maßgeblich mit beteiligt.“
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